5. September 2012 | Aktion | Keine Kommentare

Schmerz lass nach: Heute ist Kopfschmerztag.

Es hämmert, dröhnt, pocht und es ist nicht der Nachbar, der sich als Handwerker versucht. Nein, es ist der eigene Kopf, der diese nervigen, betäubenden Schmerzen verursacht. Und diese können uns wirklich den Tag versauen. Millionen Menschen leiden darunter – die einen mehr, die anderen weniger. Aber jeder von uns hatte sie schon mal: Kopfschmerzen. Laut Statistiken haben drei Viertel der Erwachsenen und beinah zwanzig Prozent der Kinder im Alter von acht bis sechzehn Jahren regelmäßig mit Kopfschmerzen zu tun. Und da diese äußerst unangenehme Qual so vielen Menschen das Leben schwer macht, veranstaltet der Bundesverband Deutsche Schmerzhilfe e.V. jedes Jahr am 5. September den Deutschen Kopfschmerztag.

Viele Gründe für das Übel.

Kopfschmerzen können durch viele Dinge hervorgerufen werden: Stress, Verspannungen, Wetterfühligkeit, Lärm, schlechte Luft, zu wenig Flüssigkeit, falsche Beleuchtung, mangelhafter Schlaf und natürlich übertriebener Alkoholkonsum. Der häufigste Kopfschmerz – neben dem berühmten Kater – ist der Spannungskopfschmerz. Er zeichnet sich meist durch einen dumpfen, drückenden Schmerz aus, der vom Nacken aus über den ganzen Kopf zu ziehen scheint. Doch ist dieser Schmerz nicht so stark, dass man den ganzen Tag im Bett verbringen müsste. Denn meist reicht eine Aspirin, um diese Art von Kopfweh in den Griff zu bekommen.

Ganz anders sieht es da bei Migräne aus. Diese gibt es in etwa 16 verschiedenen Formen und ist eine ernsthafte chronische Erkrankung. Das Leben der Betroffenen ist dadurch erheblich belastet. Oft dauert ein Migräneanfall mehrere Tage und ist meist begleitet von starker Überlkeit, Brechreiz und extremer Lärm- und Lichtempfindlichkeit. Den Leidgeplagten bleibt da nur eine Wahl: Sie verbringen diese Zeit bei abgedunkelten Fenstern im Bett, schlucken starke Schmerztabletten und hoffen auf Linderung ihrer körperlichen Pein.

Von Hausmittelchen bis Tabletten.

Bei pochenden Quälgeistern im Kopf greifen die meisten auf Tabletten zurück. Aber diese Medikamente haben teils auch starke Nebenwirkungen und sollten auf Dauer keine Lösung sein. Oft können schon altbewährte Hausmittel helfen, den Schmerz zu lindern. Für die Nachwirkungen einer durchzechten Nacht mit überschwänglichen Alkoholgenuss haben wir bereits hier im Bloghaus Katertipps vorgestellt. Hier noch ein paar weitere Tipps:

  • Viel trinken: Denn oft entstehen Kopfschmerzen durch Flüssigkeitsmangel. Wer zu Kopfschmerzen neigt, sollte darauf achten über den Tag hinweg zwei bis drei Liter Wasser, ungesüssten Tee oder Saftschorlen zu trinken.
  • Mal heiß, mal kalt: In vielen Fällen hilft eine Kältepackung. Zerkleinertes Eis in einem Tuch umwickelt oder ein Kühlpad auf die Augen, die Stirn oder in den Nacken legen. Aber nur für ein oder zwei Minuten. Dann eine kurze Pause und wiederholen. Bei Verspannungen sollte man allerdings genau das Gegenteil ausprobieren. Eine Wärmflasche oder auch ein Kirschkernkissen im Nacken können wahre Wunder bewirken.
  • Auch mal locker lassen: Muskelverspannungen sind ja so schon schmerzhaft genug, sie können aber auch zusätzlich Kopfschmerzen verursachen. Gerade bei Menschen, die viel vor dem Computer und am Schreibtisch sitzen, ist es wichtig darauf zu achten, dass der Arbeitsplatz ergonomisch richtig eingestellt ist. Dazu sollten hin und wieder Entspannungspausen eingelegt werden und auch den Augen sollte zwischendurch mal Ruhe vor dem Bildschirm gegönnt sein. Ein paar nützliche Tipps um den Rücken zu entlasten zeigen unsere Kollegen hier im Video.
  • Rein pflanzlich: Eine natürliche Hilfe gegen Kopfschmerzen verspricht die Weidenrinde. Sie ist in der Apotheke oder im Reformhaus zu finden und kann als Tee getrunken werden. Auch das ätherische Öl der Pfefferminze ist für seine schmerzlindernde und kühlende Wirkung bekannt. Dazu sollte man wenige Tropfen Pfefferminzöl auf Stirn und Schläfen in kreisenden Bewegungen einmassieren.
  • Keinen Stress: Zu viel Hektik im Alltag, Zeitdruck, Erschöpfung und etliche äußere Faktoren können – neben den eigentlichen Ursachen – ebenfalls Auslöser für Kopfschmerzen sein. Und wenn man sich zwischendurch keine Entspannungsphase gönnt oder verlernt hat, richtig abzuschalten, können Kopfschmerzen auch schnell chronisch werden. Also sollte man immer gut auf seinen Körper hören und Anzeichen nicht ignorieren.

Dies sind soweit unsere Tipps für Kopfschmerzgeplagte. Leiden Sie öfters unter Kopfweh und haben noch ein paar hilfreiche Tipps? Dann schreiben Sie uns in den Kommentaren!

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