9. Juli 2012 | Service | 3 Kommentare

Stecker ziehen! – Wie Sie in der Urlaubszeit Strom sparen können (und sollten)

Die Urlaubssaison hat begonnen – und mit Ihr gehen die Deutschen auf Reisen: nach Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland oder in die Türkei. Zurück bleiben eine leere Wohnung, ein verwaistes Domizil und jede Menge Elektrgeräte, die weiterhin munter Strom saugen… Aber ist Ihnen bewusst, dass Sie das in – sagen wir – drei Wochen bis zu 200 Kilowattstunden oder (je nach Tarif) rund 50 Euro kosten kann? Und das völlig unnötig. Da hilft nur Eines: Bevor Sie in Ihr Ferienparadies aufbrechen, machen Sie lieber noch einen kurzen Rundgang durch die eigenen vier Wände und ziehen Sie ein paar Stecker. Wir sagen Ihnen welche…

Rundgang durch die vier Wände.

  1. Standby. Da sind zunächst einmal die üblichen Verdächtigen – alle Geräte auf Standby: Fernseher, Stereoanlage, Satelliten-Receiver, Laptops. Sie zählen zu den heimlichen Stromfressern im Haushalt. Aber mal ehrlich: Müssen die empfangsbereit um im Hab-Acht-Modus bleiben, wenn sowieso keiner zuhause ist? Eben. Also Stecker ziehen beziehungsweise ganz herunterfahren und ausschalten!
  2. Netzteil. Wie sieht es aus mit Ladestationen, Trafos und Netzteilen? Zum Beispiel bei Halogen-Lampen. Auch die arbeiten immer noch weiter, obwohl kein Licht brennt. Und was ist mit dem Radiowecker? Wen soll der wecken? Die digitale Uhrenanzeige verbraucht aber Strom. Ebenso der Computer, Drucker, … Stecker ziehen!
  3. W-LAN. Hätten Sie gedacht, dass Ihr PC samt Internetzugang im Jahr bis zu 500 Kilowattstunden verspeist? Das ist vergleichbar mit einem Kühlschrank. Allein so ein W-LAN-Modem schluckt bis zu 50 Kilowattstunden im Jahr. Selbst im Standby-Modus bleiben diese Mini-Rechner stromhungrig. Trennen Sie diese also vom Netz: doppelt! Vom Strom- und Telefonnetz. Doppelter Vorteil: So kann sich in Ihrer Abwesenheit auch kein Online-Ganove in Ihre Datenleitung reinhacken.
  4. Kühlschrank. Eigentlich sollte man den ohnehin vor seinem Urlaub so weit wie möglich leeren – vor allem verderbliche Ware. Ansonsten erwarten einen nach der Rückkehr womöglich ein häuslicher Gammelfleischskandal oder noch viel lebendigere Joghurtkulturen. Urgs. Aber auch so lässt sich mit der Strategie einige Energie sparen. Denn was nicht gekühlt werden muss, spart Strom. Klar, das Maximum können Sie herausholen, wenn Sie die Gelegenheit nutzen, auch noch die Gefriertruhe komplett zu leeren und vor der Urlaubsreise abzutauen. Ebenso den Kühlschrank. Sie können ja überlegen, ob Sie die Reise so planen, dass Sie bei der Rückkehr erst frisch einkaufen oder zumindest mit haltbaren Lebensmitteln oder Konserven den ersten Tag überstehen. Außerdem gibt es ja noch das gute Pizza-Taxi!
  5. Warmwasser. Die Heizung haben Sie vermutlich längst ausgeschaltet. Es ist ja Sommer! Aber was ist mit der Warmwasseraufbereitung? Dass Sie morgens gerne warm duschen, ist ja schön und gut. Aber warum sollte das Wasser kochen, wenn der Hahn zwei Wochen lang zu bleibt? Gerade wenn Sie einen elektrischen Boiler haben, sollten Sie den vom Netz nehmen oder mit einer Zeitschaltuhr versehen.

Und das waren erst fünf Stromspartipps! Wir sind sicher, wenn Sie Ihren Rundgang erst einmal begonnen haben, kommen Ihnen bestimmt noch weitere Ideen. In dem Sinne: Einen schönen Urlaub!

Über den Autor.

Jochen Mai war von Dezember 2011 bis November 2013 Social Media Manager bei Yello Strom und für den strategischen Auf- und Ausbau sämtlicher Social Media Kanäle des Unternehmens verantwortlich. Als leidenschaftlicher Blogger hat er natürlich auch hier im Bloghaus mitgeschrieben. Inzwischen hat Jochen das Unternehmen wieder verlassen und bloggt heute weiter auf seinen Seiten Karrierebibel.de und Weinbilly.de.

  1. Die fünf Tipps sind gut beschrieben!
    Beim Netzteil wenn ich im Urlaub bin ziehe ich alle stecker raus.
    Ausser Kühlschrank, wenn nix drin ist :-)

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Reaktionen

  1. [...] man die vielen elektrischen Verbraucher nicht, warum sie also nicht ganz vom Netz nehmen? Im Yello Bloghaus hat man im passenden Beitrag zur Urlaubszeit errechnet, dass in drei Wochen bis zu 200 Kilowattstunden verbraucht werden, die locker (je nach [...]