6. Juni 2012 | Aktion | 3 Kommentare

Ausflugsalternative Alm – Mit der Yello Hüttengaudi im Alpenrausch.

Trachten, Kühe, Hütten und Berge. Außer Geschichten von Sissy, Heidi und Peter fällt mir als Großstadtkind dazu nicht viel mehr ein. Dennoch traute ich mich vor ein paar Wochen ins Experiment „Yello Hüttengaudi“ und machte mich auf eine XXL-Portion Sauerstoff gefasst. Mit von der Partie: meine Kollegin Sonja.

Social Hüttengaudi.

Und so kam es dazu, dass Sonja und ich uns auf einmal zwischen Kuhherde und Holzhütten wiederfanden: Yello forderte zu Beginn des Jahres geduldige Zocker bei Facebook zum „unmöglichen Spiel“ heraus. Ziel war es, als Einzelspieler oder im Team virtuell so viele Löcher zu bohren oder Glühbirnen einer Lichterkette zum Leuchten zu bringen, dass ein Stromverbrauch von 200 kWh erreicht wird. Fast nicht zu schaffen, denn bei 200 kWh ist die Rede von zwei Millionen Lämpchen oder 288.000 Bohrlöchern. Trotzdem haben es zwei Teams drauf ankommen lassen und mit ihrem Durchhaltevermögen punkten können:

→ Die Gewinner-Teams:

  • Team 1: Eva, Manuel, Ellen & Tanja.
  • Team 2: Marcus, Jenna, Sophie, Dennis & Christian. (siehe Bild)


→ Der gelbe Gewinn:

Ein Wochenende Hüttengaudi für beide Gruppen im idyllischen 2000-Seelenort „Maria Alm“ in Österreich.

Und auch für Sonja und mich hieß es Koffer packen. Natürlich hatten wir auch nichts gegen einen kleinen Frischluft-Kurztrip inklusive Socializing einzuwenden.

Zündender Almzauber.

Nach sechs Stunden Wartezeit am Köln/Bonner Flughafen, einer Stunde Flugzeit und noch mal einer Autostunde von Salzburg zur Alm landeten Sonja und ich total gestresst und nervlich am Ende am Ort der guten Laune und der absoluten Sorglosigkeit: 30°C, Sonne und grüne Weitsicht im Wechsel mit monumentalen Bergen, die den blauen strahlenden Himmel zu kitzeln schienen, verdrängten sofort unsere Angespanntheit. „Herrlich“ sprudelte es zeitgleich aus uns heraus. Getoppt wurde unsere neuentdeckte Glückseligkeit direkt im Anschluss von zwei kleinen Worten: „Grüß Gott“. Josef Schwaiger, Hotelbesitzer und Rezeptionist vom Hotel Eder sowie gleichzeitiger Vize-Bürgermeister in Maria Alm empfing uns mit diesen warmen Worten. Kurzes Kofferabstellen später, zog es uns schon wieder an die Bergluft. Außerdem wollten wir auch nun unsere Gewinner in Empfang nehmen und kennenlernen.

Angekommen im Gewinner-Wochenend-Domizil, dem Hüttendorf von Maria Alm, waren wir spätestens vom ekstatischen Alpenrausch bedröhnt. Direkt an einem Berghang erstrahlte das kleine romantische Hüttendorf warm-rötlich durch die Abendsonne. Umrahmt wurde es durch die weitläufigen Weiden mit Schafen, Pferden und Kühen. Kitsch pur, wie für eine perfekte Postkarte zur Kulisse erbaut – und Sonja und ich mittendrin. Wir waren im Yello Auftrag hier, aber die ländliche Idylle riss uns sofort mit und forderte absolute Gelassenheit.

Ein ganzes Wochenende begleiteten wir unsere Gewinner bei ihrem Alm-Abenteuer. Auch der Wetter-Wechsel am zweiten Tag von 30°C auf 15°C mit Regen konnte der Entspannung nichts anhaben. Die Teams durchquerten sogar bei einer Bogenwanderung die Wälder und wanderten bis zur Jufenalm, die in ca. 2000 Metern Höhe lag. Nachdem sie erfolgreich ein paar 3D-Kautschuk-Tiere mit Pfeil und Bogen erlegt hatten, gab es im Restaurant auf der Jufenalm ein großes gemeinsames Abendessen mit traditionellen Käse-Spätzle und abschließendem Kaiserschmarn. Einige Absacker, anregende und lustige Gespräche später mussten wir noch „den Nagel auf den Kopf treffen“. Snowboard- und Bogensportlehrer, Fritz erklärte uns, wie man andere für sich Runden zahlen lassen kann – indem man den Nagel im Baumstamm versenkt.

Den Nagel auf den Kopf getroffen haben wir mit unserer Hüttengaudi bei den Gewinnern auf jeden Fall. Das Alm-Phänomen zeigte sich bei jedem: Die Alm macht glücklich. Das erklärt auch, warum die Bewohner dort immer jodeln.

Und die Moral von der Geschicht?

Urlaub in den Bergen ist nicht nur Meerverzicht. Ob Sommer oder Winter: Der Berg ruft. Sonja und ich sind leider wieder mitten im Alltag angekommen, aber haben Maria Alm und das Hüttendorf schon fest als nächstes Urlaubsziel anvisiert. Denn das Hüttendorf eignet sich sowohl für ein romantisches zweisames Wochenende als auch für eine Hüttengaudi mit den besten Freunden. Und unsere persönliche Randnotiz verraten wir auch gern: Das Hüttendorf mit seinem herzlichen und aufgeschlossenen Team liefert das ideale Ambiente für die perfekte Märchen-Hochzeit. Aber auch Schi-Fahrer (österr. Schreibweise), Snowboarder, Wanderer und allgemein Fans von Outdoor-Aktivitäten kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.

Wir möchten auch unseren Gewinnern noch mal für ein gelungenes Wochenende in den Bergen danken und hoffen, ihr hattet genauso viel Spaß wie wir?! Allen anderen sei gesagt: das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt und wir haben noch viele Asse im Ärmel. Am Blog bleiben lohnt sich also!

Erzählen Sie uns auch gern von ihrem persönlichen Ausflugs-/Urlaubs-Geheimtipp! Einfach hier unten direkt Kommentar abgeben – wir sind gespannt, was sie in Entspannungs-Rausch versetzt.

  1. Marcus sagt:

    Au Backe, war das toll. Berge, Kautschucktiere, Kaiserschmarn… und ein Kater bei 1 000 Höhenmetern hinterlassen tiefe Spuren im Gemüt. Was für ein Wochenende, Danke sehr, vielen Dank :)

    • Judith sagt:

      Hallo Marcus, Sonja und ich fanden es auch super mit euch! Hat richtig viel Spaß gemacht! Jederzeit wieder! Euch auch noch mal vielen Dank für das tolle Wochenende und die coole Gaudi! Viele Grüße nach Jena, Judith

  2. Manuel sagt:

    Ja, das war”n noch Zeiten ;o) ein äußerst interessantes Wochenende! War schön Euch alle kennen zu lernen ;o)!

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