14. Dezember 2011 | Service | 10 Kommentare

Fünf knackige Stromspartipps für die Festtagsküche.

Kochen wie die Profis, Drei-Gänge-Menüs, dazu Kerzenschein und trockenen Rotwein – gerade zu den Weihnachts-Festtagen wird gerne daheim und für die Familie gekocht, gebacken, gebrutzelt. Macht ja auch Spaß – und das nicht nur dem Gaumen.

Wenn aber die Küche nicht gerade kalt bleibt, sondern permanent auf Hochbetrieb läuft, dann verbraucht das auch eine Menge Strom. Und nicht zu knapp. Bei den befreundeten Kollegen vom Tchibo-Blog bin ich jetzt auf einen schönen Artikel mit nützlichen Stromspartipps für die Festtage aufmerksam geworden. Denn tatsächlich lässt sich mit der richtigen Ausrüstung und ein paar Tricks nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die eigene Stromrechnung schrumpfen.

Wie das geht? Zum Beispiel mit diesen fünf Tricks:

  • Deckel nutzen. Wer ohne Deckel kocht, verbraucht drei- bis viermal mehr Energie. Hier lässt sich also schon mal prima Strom sparen. Noch besser: Schnellkochtöpfe und Dampfgarer. Die passen allerdings nicht zu jedem Rezept.
  • Topf passend wählen. Mal eben schnell den kleinen Topf auf die freie große Platte gestellt… Keine gute Idee! Ist der Topf an den Seiten nur einen Zentimeter zu klein, können dabei leicht 20 Prozent der Energie ungenutzt entweichen. Deshalb: Der Topfboden sollte stets zur Größe der Herdplatte passen.
  • Wasser im Kocher erhitzen. Falls Sie Wasser zum Kochen brauchen – erhitzen Sie es vorher im Wasserkocher, nicht im Topf. Das geht schneller und spart schon bei nur einem Liter Flüssigkeit bis zu ein Drittel Energie.
  • Frühzeitig den Herd abschalten. Lassen Sie die Herdplatte nicht die ganze Zeit auf voller Pulle durchheizen. Wer den Regler schon wenige Minuten vor dem Ende des Garvorgangs runter pegelt, spart viel Energie. Und die Restwärme reicht in der Regel völlig aus, damit Fleisch und Gemüse hinterher schön kross beziehungsweise gar sind.
  • Umsteigen auf Gas oder Induktion. Das Problem klassischer Elektroherde: Sie werden heiß und strahlen auch noch nachdem das Essen fertig ist jede Menge Wärme ab. Unnötig. Umrüsten kann Ihnen langfristig viel Geld sparen helfen. Ein Gas- oder Induktionsherd zum Beispiel erzeugt die Wärme genau nach Bedarf und lässt sich entsprechend regeln. Das spart bis zu 50 Prozent Energie.

Falls Sie selbst noch einige Kochtipps haben, dürfen Sie die gerne in den Kommentaren ergänzen.
Ansonsten: Guten Appetit!

(Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Tchibo)

Über den Autor.

Jochen Mai war von Dezember 2011 bis November 2013 Social Media Manager bei Yello Strom und für den strategischen Auf- und Ausbau sämtlicher Social Media Kanäle des Unternehmens verantwortlich. Als leidenschaftlicher Blogger hat er natürlich auch hier im Bloghaus mitgeschrieben. Inzwischen hat Jochen das Unternehmen wieder verlassen und bloggt heute weiter auf seinen Seiten Karrierebibel.de und Weinbilly.de.

  1. Thomas Euler sagt:

    “Wasser im Kocher erhitzen. Falls Sie Wasser zum Kochen brauchen – erhitzen Sie es vorher im Wasserkocher, nicht im Topf. Das geht schneller und spart schon bei nur einem Liter Flüssigkeit bis zu ein Drittel Energie.”

    Ha, super – habe ich immer schon aus Zeitgründen so gemacht, aber mich immer gefragt: “Ob das wohl so energieeffizient ist!?”. Kategorie: Dinge die man immer googlen will, es dann aber doch vergisst.
    In diesem Sinne bin ich jetzt erleichtert und kann guten Gewissens weitermachen wie bisher – danke dafür :)

    Ansonsten wünsche ich Euch, liebe Yellos, ein frohes Weihnachtsfest und ein paar erholsame Feiertage!

    Viele Grüßenach Köln,
    Thomas

  2. Thomas Euler sagt:

    “Wasser im Kocher erhitzen. Falls Sie Wasser zum Kochen brauchen – erhitzen Sie es vorher im Wasserkocher, nicht im Topf. Das geht schneller und spart schon bei nur einem Liter Flüssigkeit bis zu ein Drittel Energie.”

    Ha, super – habe ich immer schon aus Zeitgründen so gemacht, aber mich immer gefragt: “Ob das wohl so energieeffizient ist!?”. Kategorie: Dinge die man immer googlen will, es dann aber doch vergisst.
    In diesem Sinne bin ich jetzt erleichtert und kann guten Gewissens weitermachen wie bisher – danke dafür :)

    Ansonsten wünsche ich Euch, liebe Yellos, ein frohes Weihnachtsfest und ein paar erholsame Feiertage!

    Viele Grüßenach Köln,
    Thomas

  3. Marco sagt:

    ich mache das schon seit Jahren so, ebenfalls aus Zeitersparnisgründen und auch um Kosten zu sparen, vielen dank für die Bestättigung!

  4. Marco sagt:

    ich mache das schon seit Jahren so, ebenfalls aus Zeitersparnisgründen und auch um Kosten zu sparen, vielen dank für die Bestättigung!

  5. Ilse sagt:

    Statt eines Deckels setze ich auch mal einen gleichgroßen Topf auf den Topf, der gerade auf der Kochplatte steht. Empfindliche Lebensmittel wie z.B. Fisch oder können so mit garziehen. Selbstverständlich kommt als oberer Abschluß wieder der passende Deckel drauf. Und man sollte auch auf einen sehr sauberen Topfboden beim “Obermieter” achten. Das ganze auf den hinteren Kochzonen, dort steht das Türmchen sicherer.

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Reaktionen

  1. [...] Einmal die Herdplatte angestellt, schon rotiert der Stromzähler. Am schlimmsten sind Elektroherde alten Schlages, da [...]

  2. [...] Einmal die Herdplatte angestellt, schon rotiert der Stromzähler. Am schlimmsten sind Elektroherde alten Schlages, da [...]

  3. [...] Fünf knackige Stromspartipps für die Küche. Wenn die Küche nicht gerade kalt bleibt, verbraucht sie auch eine Menge Strom. Und nicht zu knapp. Doch mit der richtigen Ausrüstung und ein paar Tricks lässt sich nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die eigene Stromrechnung schrumpfen. [...]

  4. [...] Fünf knackige Stromspartipps für die Küche. Wenn die Küche nicht gerade kalt bleibt, verbraucht sie auch eine Menge Strom. Und nicht zu knapp. Doch mit der richtigen Ausrüstung und ein paar Tricks lässt sich nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch die eigene Stromrechnung schrumpfen. [...]

  5. [...] wir hier schon an einigen Stellen geschrieben haben, wo und vor allem wie man am besten Strom sparen kann, wird es [...]