Drei Tage Berlin – was für eine re:publica! Es war voller, größer, spannender dieses Mal in der STATION-Berlin, dem ehemaligen Postbahnhof. Drei Tage diskutierte die sogenannte Netzgemeinde über digitale Kultur und Politik. Was dabei herausgekommen ist, kann sich sehen lassen. Allein die Zahlen: Rund 5000 Besucher lauschten 263 sogenannten Sessions (also Vorträgen) von rund 450 Speakern. Ergebnis: 268 Stunden Programm, 64.000 Tweets – und, achso auch das: 13.000 vertilgte Flaschen Bier…
Auch der bisherige Dauer-Gag der Konferenz – “Stell dir vor es ist re:publica und keiner hat ein Netz” – traf diesmal nicht zu. Erstmalig gab es ein schnelles und flächendeckendes W-LAN für alle Besucher. Dazu mussten eigens 2,5 Kilometer Kabel zusätzlich verlegt, rund 662 Gigabit-Anschlüsse an 50 Switches verbaut sowie 108 W-LAN Accesspoints neu konfiguriert werden. Eine beachtliche Leistung!
Neben einiger Prominenz und Vordenkern aus der Internet-Szene (zum Beispiel Cory Doctorow oder Richard Allan) waren auch Vertreter der Wirtschaft vor Ort, wie etwa Daimler-Chef Dieter Zetsche. Letztlich aber waren es die vielen interessanten und sehr sympathischen Menschen, die sich da jedes Jahr im Mai in Berlin versammeln und die re:publica zu einer Art übergroßem Klassentreffen machen – auch wenn wir merken, dass wir zunehmen zur älteren Generation vor Ort gehören…
Impressionen von der Re:publica 2013.
weiterlesen